Mainburg Geschichte

Mainburg kann auf Jahrtausende Geschichte zurückblicken. Durch Ausgrabungen ist eine Besiedelung seit rund 7500 Jahren belegt. So wurden unter anderem Feuerstein (Silex) gefunden und Häuser der Linearbandkeramiker. Auch bronzezeitliche und keltische Spuren gibt es sowie römische Funde.

Im Mittelalter wuchs Mainburg zusammen aus den drei Siedlungen Schleißbach, Schlüsselhausen und dem Schloß auf dem Hofberg. Davon leitet sich auch das Wappen mit dem Baum auf dem Dreiberg ab.

Erstmal urkundlich erwähnt wurde Schleißbach 825. Der Name Mainburg stammt vermutlich von Graf Meinhard von Rottenegg, der auf dem Hofberg eine Burg baute. Als die Rottenegger ausstarben, kam Mainburg im 13. Jahrhundert an die Wittelsbacher, wo es im Zuge der Landesteilungen auch einmal zu Oberbayern gehörte.

Marktrechte wurden dem Ort schon früh verliehen, im 14. Jahrhundert. Damals verlief schon eine Mauer um Mainburg, mit insgesamt drei Toren. Der Ort war häufig von Kriegen betroffen, besonders im 30-jährigen Krieg kam es zu großen Zerstörungen. Immer wieder suchten auch große Brände Mainburg heim, besonders viel wurde beim Brand 1756 zerstört. Im 1. und 2. Weltkrieg jedoch blieb Mainburg weitgehend verschont.

Mainburg ist seit 1954 Stadt und wächst in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich.